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Hans Otte

LSG Korbach-Nordenbeck

Stand:  Juni 2007

 

 

Die praktische Ultraleicht-Ausbildung

Die praktische Ausbildung umfasst 30 Flugstunden in aerodynamisch gesteuerten Ultraleicht Flugzeugen, wovon mindestens 5 Flugstunden im Alleinflug absolviert werden müssen. Die Ausbildungsinhalte im einzelnen:

 
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Die theoretische und praktische Unterweisung zur Beherrschung des Ultraleichtflugzeuges in besonderen Flugzuständen sowie zum Verhalten in Notfällen und bei Unfällen.

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Die theoretische und praktische Einführung in den Platzrundenbetrieb auf einem Flugplatz mit Mischflugbetrieb (Segel- u. Motorflugzeuge).

 
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Mindestens 3 Außenlandeübungen mit Fluglehrer.

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Die selbständige Vorbereitung und Durchführung von 5 Überlandstreckenflügen von mehr als 50 km Flugstrecke im Alleinflug, davon min. zwei von mehr als 200 km Flugstrecke (mit Zwischen-landung).

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Mindestens 40 Starts und Landungen, davon 5 im Alleinflug auf zwei verschiedenen Flugplätzen mit Ausnahme des Flugplatzes, auf dem die Ausbildung durchgeführt wird. Aus Erfahrung kann man sagen, das Anfänger während der Ausbildung etwa 150 Starts und Landungen durchführen.

Nach der Bodeneinweisung in Flugplatz und Fluggerät beginnen wir die Schulung (natürlich im Doppelsitzer mit Fluglehrer an Bord) mit der Übung verschiedener Flugmanöver (Horizontal-, Kurven-, Steig- und Sinkflug). Dem Übungsschwerpunkt Start und Landungen (teilweise im Durchstarte-verfahren, so genannte "touch and go") folgt dann der eigentliche Ausbildungsschwerpunkt: die Übung von Notfallverfahren. Nach den Ziellandeübungen haben Sie die Alleinflugreife erreicht und es folgt der beeindruckende Moment des ersten Alleinfluges. Bei den Alleinflügen hat der Flugschüler ständigen Funkkontakt mit dem Fluglehrer. Im Rahmen Ihrer weiteren Ausbildung folgen dann Starts und Landungen auch auf fremden Flugplätzen (mit und ohne Fluglehrer) sowie die Überlandflüge.